Neue Haustür fällig? Der Staat zahlt mit!

    Schließt die Haustür nicht mehr richtig oder erfüllt aus anderen Gründen die Anforderungen an den Wärmeschutz nicht mehr, denkt man über eine Neue nach. Die gute Nachricht: Der Staat fördert den Einbau der neuen Haustür zu attraktiven Konditionen.

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    • Höchste Zeit für eine neue Haustür!
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    • Der Staat zahlt für die neue Haustür mit!

    Neue Haustür als Einzelmaßnahme

    Gerade dann, wenn nicht die ganze Fassade, sondern nur die Haustür zur Verbesserung des Wärmeschutzes oder aus anderen Gründen erneuert werden kann, bietet sich die Förderung als Einzelmaßnahme an. Geldgeber ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW. Im Programm „Effizient sanieren“ gibt es zwei Förderangebote rund um die Haustür:

    • Zuschuss für den Neueinbau einer Haustür in Höhe von 10 % der förderfähigen Kosten, dies sind Material und Einbau. Pro Haustür bzw. Wohneinheit sind maximal 5.000 Euro möglich (Programm 430).
    • Mit einem weiteren Programm fördert der Staat die Verbesserung des Einbruchschutzes, zum Beispiel für eine einbruchhemmende Haustür oder die Nachrüstung der bestehenden Tür mit Sicherheitsmaßnahmen. Hier beträgt der Zuschuss für Investitionen bis 1.000 Euro 20 % für darüberhinausgehende Beträge 10 % der förderfähigen Kosten.

    Wann wird gefördert?

    Damit Hausbesitzer eine Förderung für die Baumaßnahme erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. So muss die Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/ m²K aufweisen. Gefördert wird nur, wenn der Antrag vor Beginn der Sanierung beantragt und bewilligt wird.

    Auch Sanierung wird gefördert!

    Manchmal lässt sich eine Haustür durch verschiedene Maßnahmen aufwerten, wie zum Beispiel eine Aufdopplung bei optisch sehenswerten Holzhaustüren, einer Erneuerung von Dichtungen, zusätzliche Dämmmaßnahmen oder eine Neuverglasung mit wärmegedämmten Isolierglas. Auch das wird vom Staat gefördert.

    Antrag stellen – aber wie?

    Der Antrag auf Förderung wird im KfW-Zuschussportal online eingereicht. Übernimmt ein Energieberater diese Aufgabe, muss er im Beraterportal der KfW gelistet sein. Übrigens ist auch die Beratung förderfähig: Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn die Fassade energetisch saniert werden soll oder ein Heizungsaustausch ansteht.


    02.08.2019 14:27 Alter: 81 Tag(e)

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